IPPK Institut für Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften - das Logo

Ein weiterer Schwerpunkt des IPPK liegt in der Forschung. Das Institut strebt an, in der Forschung Psychoanalyse, Philosophie sowie Kunst und Kulturwissenschaften in ein kritisches und offenes wissenschaftliches und denkerisches Gespräch miteinander bringen, um eine fruchtbare, multi- wie transdisziplinäre Vermittlung und wechselseitige Kritik der Perspektiven von Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften und Kunst zu ermöglichen, akademische, klinische und kulturelle Diskurse zu verknüpfen und Wissenschaftler*innen, Kliniker*innen und Kulturschaffende in einen polylogischen Austausch zu bringen.

Zu diesem Zweck führt das IPPK zum einen eigene Forschungsvorhaben durch und unterstützt zum anderen Forschungsvorhaben assozierter Forschender. Die Forschungstätigkeit wird durch ein Forschungskolloquium, Seminare und weitere Ausbildungsformate begleitet. 

Eine wissenschaftliche Mitarbeit an Forschungsvorhaben des IPPK ist u.a. im Rahmen eines IPPK-Fellowships möglich. Nähere Information sind über Prof. Dr. Lutz Götzmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.

Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf der Entwicklung der qualitativen sozialwissenschaftlichen Methodik, welche die Subjektivität des Individuums und subjektive Prozesse in der Gesellschaft untersucht, ergänzt um weitere kritische, interpretative und qualitative methodische Ansätze aus der Philosophie, Psychoanalyse und den Kulturwissenschaften. 

IPPK – Forschungskolloquium

Das IPPK führt ein regelmäßiges Forschungskolloquium durch, in dessen Rahmen Forschungsvorhaben und -projekte des IPPK, der IPPK-Fellows und anderer eingeladener Forschender vorgestellt und diskutiert werden.

Anmeldung zum Kolloquium bei Prof. Dr. Lutz Götzmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Termine und Themen der nächsten Sitzungen des Forschungskolloquiums (je 19:30 - 21:00 Uhr):

13. 07. 2021:  Hanna Peltz, Kiel:  "Kant mit Sade" - Auf der Suche nach dem moralischen Masochismus

19. 08. 2021:  Leon S. Brenner, Berlin: The Autistic Linguistic Spectrum

26. 08. 2021:  Dilara Yesilyurt, Kiel: Freud, Jung, Adler - eine Strukturanalyse verschiedener Ansätze der Traumdeutung

09. 09.2021:  Susanne Hübner, Berlin: Mütterlichkeit zwischen Eros, Tod, Gesetz - Kulturtechniken des Unbewussten an der Wiege des Subjekts

06. 10. 2021:  Olga Grytska, Kiel: Das „Sichselbstvernehmen“ in der Musik: Zum Verhältnis von Zeit und Bewusstsein in der Musikrezeption nach Hegel

02. 12. 2021:  Kevin Begert-Heinrich, Hamburg: Sexuelle Präferenzwahl bei homosexuellen Geschlechterverhältnissen

06. 01. 2022:  Karin Becker, Hamburg; Laura Briese, Sylt: Zur Achse der Psychosomatischen Totalität - qualitative und quantitative Forschungsansätze

03. 02. 2022:  Mete Akjol, Bottrop: Herz, Migration und Trauma - erste Ergebnisse einer Fragebogenstudie

Vergangene Sitzungen:

10. 06. 2021:  Lena Barth, Paul Kaiser, Hamburg: Subjektkonstellationen im Islam

06. 05. 2021:  Marie Eichenlaub, Hamburg: Der unbewusste Transplantationskomplex

08.04. 2021:  Isabell Krüger, Hamburg: Zur Psychodynamik des Ghostings

 

Laufende IPPK – Forschungsprojekte

Erfassung der biopsychosozialen Schmerzdimensionen mittels eines Fragebogens für Patienten mit somatoformer Schmerzstörung
Multicenterstudie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Integrative Psychiatrie, Kiel, der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Stadtroda und der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Segeberger Kliniken.

 

Psychological adjustment after lung transplantation – a new empirical approach with visualizing methods (PRISM)
Multicenterstudie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsspitals Zürich und der International Psychoanalytical University Berlin (IPU); gefördert durch die Olga Mayenfisch Stiftung und Hartmann – Müller Stiftung, Zürich.

 

Piktoriale und verbale Repräsentanzen bei Patienten mit einer somatoformen Schmerzstörung im Verlauf einer Maltherapie
Längsschnittstudie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Segeberger Kliniken und der Medical School Hamburg;
gefördert durch die Hauschka-Stiftung.

 

Subjektives Erleben von Herzinfarkt-Patienten mit frühen Kindheitstraumata
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Segeberger Kliniken, gefördert durch den Verein zur Förderung der Rehabilitationsforschung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Vffr, Deutsche Rentenversicherung Nord.

 

Loss, Guilt, Pain – an experimental approach to the pain-masochism-hypothesis
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der International Psychoanalytic University Berlin und Division of Cognitive Neuroscience an der Universität Basel, Ltg. Dr. Kyrill Schwegler; gefördert durch die International Association of Psychoanalysis (IPA) und den Forschungsföderungsfonds der Universität Basel.

 

Symptom-Subjekt-Konstellationen bei psychosomatischen Patientinnen und Patienten
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Segeberger Kliniken, gefördert durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. 

 

Erfassung von Symptomen auf der ‚Achse der Psychosomatischen Totalität‘
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Stadtroda, und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Lehr, gefördert von der Köhler-Stiftung.

 

Migrationstraumata bei türkischsprachigen Patienten mit koronarer Herzkrankheit
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum der Segeberger Kliniken und dem Helios-Klinikum, Mittelweser.

 

Identitätsbildung junger Muslime
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Medical School Hamburg und der Goldsmith University, London, gefördert von der Medical School Hamburg.

 


Vergangene Forschungsprojekte

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